Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen


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zurück zur Übersicht | Artikel vom 01.09.2017

27. Niedersächsischer Hafentag in Cuxhaven

Foto: Axel Biewer

Der 27. Niedersächsische Hafentag in Cuxhaven stand ganz im Zeichen der Offshore-Windenergie. Olaf Lies, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr des Landes Niedersachsen, Karsten Dirks, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen, Dr. Carsten-Sünnke Berendsen, Siemens Wind Power GmbH & Co. KG, Irina Lucke, EWE Offshore Service & Solutions GmbH, und Hans-Peter Zint, Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e. V., haben als Gäste an der diesjährigen Podiumsdiskussion des Hafentages teilgenommen und über politische Fragestellungen zum weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie diskutiert. Dabei ging es u. a. um die Vereinbarkeit der aktuell bestehenden Deckelung der Ausbauziele bis zum Jahr 2030 auf 15 Gigawatt mit dem absehbar höheren Strombedarf aufgrund der Sektorenkoppelung für Mobilität und Wärmeversorgung sowie die daraus für die Niedersächsischen Seehäfen resultierenden Chancen und Herausforderungen in den kommenden Jahren.

Einig waren sich die Podiumsgäste darüber, dass die Offshore-Windenergie ein wesentlicher Eckpfeiler der Energiewende ist, ohne den der Ausstieg aus der Stromerzeugung mit fossilen Energieträgern nicht gelingen kann. Dirks hob hervor, dass die Offshore-Windenergie mittlerweile mehr als wettbewerbsfähig sei, wie sich bei kürzlich durchgeführten Ausschreibungen von Windparks gezeigt habe. In mehreren Angeboten hätten die Projektentwickler eine komplette Refinanzierung ihrer Investitionen in den Windpark ausschließlich über Stromerlöse ohne staatliche Zuschüsse vorgesehen. Dirks und die anderen Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass mit Blick auf die nun erzielte Wettbewerbsfähigkeit der Offshore-Windenergie die derzeitige Deckelung der Ausbauziele nicht mehr zeitgemäß sei und die Obergrenze spürbar angehoben werden müsse.

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Martin Heine

Oldenburgische IHK
Referent Häfen und Schifffahrt | Digitale Infrastruktur

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